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24. Januar 2020

Firmenphilosophie

Unsere Grundsätze


Für uns steht das Kindswohl im Mittelpunkt.

Wir wollen mit unseren Dienstleistungen die auftraggebende Behörde in ihrer gesetzlichen Aufgabe zum Schutze des Kindswohls bestmöglich und unter Einbezug von zeitgemässen und erfolgsversprechenden Methoden und Techniken unterstützen.


Deshalb verpflichten wir uns, nach folgenden Grundsätzen zu handeln:


  1. Es ist unser Ziel, den Auftrag zusammen mit den Klienten, der auftraggebenden Behörde wie auch dem Helfernetz zum grösstmöglichen Nutzen der betroffenen Kinder zu erfüllen.

  2. Der Nutzen soll für alle Beteiligten nachhaltig sein. D.h. in Bezug auf die Klienten: Hilfe zur Selbsthilfe, für die auftraggebende Behörde: So wenig wie nötig.

  3. Wir legen Wert auf genau definierte und mit klaren Zielsetzungen formulierte Aufträge: Nur so ist ein massgeschneidertes, effizientes und dadurch auch ökonomisch vertretbares Arbeiten möglich.

  4. Zusammen mit den Eltern/Klienten suchen wir nach Lösungen, die wir gemeinsam der auftraggebenden Behörde unterbreiten, damit schnellstmöglich das Wohl der Kinder wieder hergestellt werden kann. Für uns gibt es keine allgemeingültigen Massstäbe. Wir sind offen für kreative Lösungsansätze. Einzig das Kindswohl zählt.

  5. Alle unsere Mitarbeiter sind entsprechend ihrem Arbeitsgebiet qualifiziert und motiviert. Sie hinterfragen ihre Arbeit und bilden sich kontinuierlich weiter. Sie sind zur Umsetzung sowie Einhaltung der gesetzlichen und firmeneigenen Auflagen entsprechend ihrer Aufgabenstellung verpflichtet.

  6. Transparente Kommunikation und offener Dialog sowie respektvoller Umgang untereinander, mit der auftraggebenden Behörde, den Klienten wie auch im Helfernetz sind uns wichtig.

  7. Qualität heisst für uns, im gesamten System die gleichen Ansprüche zu erheben: Was für das Kind in der Herkunftsfamilie verlangt wird, gilt gleichermassen auch für die Notfallfamilie. Regelmässige Kontrollen durch uns sind deshalb selbstverständlich.

  8. Wir arbeiten ressourcenorientiert mit dem immateriellen Belohnungssystem. Zusammen mit den Klienten schauen wir, was wie schnell geändert werden muss (Prioritäten setzen). Eins nach dem andern wird unter Einbezug aller Beteiligten angegangen. Mobilisierung und Verinnerlichung von Ressourcen zur Lebensbewältigung: Der Zwischenerfolg wird zum Erfolg, wenn er sich im Anschluss an den Hilfsprozess im Alltag – möglichst lebenslang – nachhaltig bewährt.

  9. Wir reflektieren unsere Arbeit und evaluieren während des Hilfeprozesses regelmässig unsere Fortschritte (Supervision/Fallbesprechung). Nach Abschluss der Intervention messen wir deren Erfolg insbesondere in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit. Fehler machen ist erlaubt, aber aus diesen wollen wir lernen.

  10. Wir wollen die Probleme ursächlich lösen. Wir arbeiten mit dem ganzen System. Schwäche wird nicht bestraft, sondern auf den Stärken aufgebaut. Wir suchen nicht nach Schuldigen. Wer negativ auffällt, ist meist nur das schwächste Glied, aber nicht unbedingt die Ursache für die vorherrschenden Probleme. Alle müssen sich entwickeln und müssen gefördert werden.



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